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By Wolfgang Beutin

Von den mittelalterlichen Sängern und Epikern über Martin Opitz, Gotthold Ephraim Lessing, Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe, über Heinrich Heine, Georg Büchner und Bertolt Brecht bis Günter Grass, Martin Walser, Uwe Tellkamp, Herta Müller und Ursula Krechel. Alle namhaften Schriftsteller sind erfasst: Die Literaturgeschichte fängt Lyrik, Roman, Prosa und andere literarische Gattungen und Strömungen im Spiegel der Epochen ein zeigt die Autoren, ihr Schaffen und den Literaturbetrieb in enger Verflechtung mit dem gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Zeitgeist. Ein lebendiges Nachschlagewerk, das durch die gelungene Verknüpfung von textual content und Illustrationen bei Neugierigen und Kennern gleichermaßen für großes Lesevergnügen sorgt.

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Mit dieser Auffassung wirkte Heinrich von Veldeke richtungweisend; dies umso mehr, als er seine Eneit-Dichtung dem bis dahin ungewohnten reinen Reim unterwarf, der zum Vorbild der höfischen Versepik wurde. Der Eneit hat bis ins 15. Jahrhundert gewirkt und ist in zahlreichen Handschriften bzw. Fragmenten nachweisbar. Die großen Vorbilder des ritterlich-höfischen Versromans der Stauferzeit hat der wohl bedeutendste französische Epiker, Chretien de Troyes, geschaffen. Zwischen 1160 und 1190 hat er den keltisch-bretonischen Sagenstoff um König Artus in Versromanen wie Erec, Yvain, Cliges, Lancelot und Perceval zu einer geschlossenen Dichtungswelt jenseits der vorausgegangenen historischen Tatsächlichkeit umgearbeitet: zu der idealen, Raum und Zeit entrückten Artuswelt, die stilbildend weit über Nordfrankreich hinaus gewirkt und zu zahlreichen Bearbeitungen der Versromane Chretiens angeregt hat.

Die Minnesänger kommen aus allen Ständen; Könige wie Wilhelm IX. , Friedrich II. und Alfons von Kastilien befinden sich unter ihnen; zahlreiche Burggrafen sind als Minnedichter bekannt; und wenn schon die soziale Wirklichkeit ein immenses Gefälle innerhalb des Ritterstandes kennt, in der Gestalt des Minnesängers stehen Ritter von Geburt und von Vermögen, ärmliche Ministeriale der niedersten Stufe und Unterständi- 37 Minnesang sehe gleichrangig nebeneinander auf. Der Minnesang ist seinem bevorzugten Ort - dem höfischen Fest - und seinem Wesen nach gesellschaftliche Kunst.

Du erkiusest dir in dem walde einen boum, der dir gevalle. << alsö han ouch ich getan ich erkös mir seihe einen man, den erwelton miniu ougen. daz nident schoene frouwen. owe wan lant si mir min liep? jo engerte ich ir dekeiner trutes niet. Wiederum wird der Falke zur Sehnsuchtsmetapher. Schon in dieser frühen Stufe ist der Minnesang von der Einsamkeits- und Sehnsuchtsgebärde bestimmt, mit dem wichtigen Unterschied zum hohen Minnesang: Diese Sehnsucht ist stillbar. Der Minnesang ist keine Erlebnisdichtung, sondern Huldigung oder Abwesenheitsklage.

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